Der Bau der St. Martinskirche

Mit dem Bau dieser Granitquaderkirche hat man 1143 an dieser Stelle auf dieser Warf (7,50 m NN) begonnen. So jedenfalls steht es in einer Urkunde  von Prof. Eberhard Rack. Es ist bereits der 3. Bau an dieser Stelle. Vorher haben hier zwei Holzbauten gestanden.

 

Moderne Untersuchungen am Dachwerk haben es möglich gemacht, die Zeit zu bestimmen, aus der die Balken unseres Kirchendaches stammen. Eine dendrochronologische Altersbestimmung der entnommenen Holzproben liefert für das untersuchte Bauwerk das Fälljahr des Baumes, nicht jedoch das Baujahr. Es besteht allerdings in der Regel ein enger Zusammenhang zwischen beiden Daten. Denn zu allen Zeiten wurden die Hölzer saftfrisch verarbeitet.

 

Unsere Balken sind in den Jahren 1232 bis 1260 „gefällt“ worden, wobei die älteren Hölzer  aus dem Ostteil, die jüngeren aus dem Westteil des Daches stammen, vielleicht ein Hinweis auf den sukzessiven Baufortschritt.

 

Bei der großen Renovierung 1965/66 ist man beim Ausschachten des Heizungsschachtes auf Reste zweier durch Brand zugrunde gegangener Holzbauten gestoßen.

Zwei abgebrannte Holzbauten; vielleicht Kirchen, die den damals plündernden Wikingern zum Opfer gefallen sind, die mit schnellen Booten die Priele hier an der Küste befuhren.

 

Nach der Urkunde von Prof. Rack wurde 1143 mit dem Bau der Kirche begonnen. 1210 war sie soweit hergestellt, dass der Bischof von Bremen sie durch den Pastor von Gokerke zur Benutzung freigab. Unter "Gokerke" haben wir uns das heutige Hohenkirchen im Wangerland vorzustellen. Die dortige Kirche gilt als die Mutter- oder Sendkirche für die Kirchenbauten im Wangerland.

 

Es sollten aber noch einmal 100 Jahre vergehen, bis von einem neuen Bischof, der Hohenkirchen und Tettens besuchte, die Kirche eingeweiht und auf Vorschlag von Heyko von Tettexa, Hero von Felde, zum Prediger ernannt wurde. Die Kirche „Tettensze in Wanga“ gehörte bis 1420 zum Sendstuhl Gokerke (Hohenkirchen). Die Ortsbezeichnung hat sich oft verändert, aber die Kirche steht heute noch vor uns wie sie vor über 800 Jahren erbaut wurde.

 

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