St. Viktor und St. Quintins

Marter des St. Viktors, dessen linker Fuß von einem Henker mit einem groben Nagel angenagelt wird; der rechte Fuß ist schon mit einem Nagel auf dem Boden fixiert.
Marter des St. Viktors, dessen linker Fuß von einem Henker mit einem groben Nagel angenagelt wird; der rechte Fuß ist schon mit einem Nagel auf dem Boden fixiert.
Enthauptung St. Quintins abgebildet, sie geschieht draußen auf freiem Feld außerhalb jeder Bebauung
Enthauptung St. Quintins abgebildet, sie geschieht draußen auf freiem Feld außerhalb jeder Bebauung

Zwei Tafeln oben in dem nördlichen (linken) Flügel gehören nicht ursprünglich an diese Stelle bzw. zu diesem Altaraufsatz.

Links zeigt die Darstellung die Marter des St. Viktors, dessen linker Fuß von einem Henker mit einem groben Nagel angenagelt wird; der rechte Fuß ist schon mit einem Nagel auf dem Boden fixiert. Drei Zeugen beobachten diesen grauenhaften Vorgang vor der Silhouette von Stadthäusern.

In der zweiten Tafel sehen wir die bevorstehende Enthauptung St. Quintins abgebildet, sie geschieht draußen auf freiem Feld außerhalb jeder Bebauung – ebenfalls vor drei Zeugen.


Quintin missionierte nach der Überlie­ferung um 245 in Nordgallien, bis er in Augusta Veromandorum enthauptet wurde. Ihm zu Ehren wurde die Stadt später in St Quentin umbenannt.

Heilige des Namens „Viktor" (Sieger) stehen viele im Kalender, so dass der Name eine Art Titel für Märtyrer darstellt. Das Martyrium eines St. Viktor von Caesarea sei in Nachahmung der Marter Christi geschehen. So habe man ihm die Füße ange­nagelt, wie auf dem Altarbild sichtbar, und ihn zuletzt mit einer Lanze durch­bohrt.

Jesus vor Pilatus und im Garten Gethsemane

Jesus vor Pilatus, barfuss mit gefesselten Händen
Jesus vor Pilatus, barfuss mit gefesselten Händen
Christus im Garten Gethsemane mit schlafenden Jüngern im Vordergrund.
Christus im Garten Gethsemane mit schlafenden Jüngern im Vordergrund.

Die übrigen Bilder gehören nach ihrer Größe wohl ursprünglich in diesen Altar und zeigen nördlich (links) von Außen nach Innen betrachtet:  

In der oberen Reihe neben den oben beschriebenen Heiligenbildern:  - Jesus vor Pilatus, barfuss mit gefesselten Händen steht der Sohn Gottes umgeben von Waffen tragenden Soldaten da. Der Stadthalter sitzt auf einem prächtigen, erhabenen Thron.  Die Tafel trägt die Unterschrift: „Wolf Siebauߓ, nach dem historischen Text in der Predella einer der Geldgeber der Restaurierung 1666.

 

In der unteren Reihe ganz links außen: Christus im Garten Gethsemane mit schlafenden Jüngern im Vordergrund. Ein Engel mit einem Kelch schwebt über dem Gottessohn; im Hintergrund betritt Judas mit dem Beutel der Silbermünzen und den Häschern durch ein Tor im hölzernen Zaun den Garten.


Getsemani (auch Gethsemani und Gethsemane) (von hebräisch גת שמנים Gat-Schmanim – Ölpresse) ist ein Ort, in dem nach dem Matthäus-, Markus- und dem Lukasevangelium Jesus Christus in der Nacht vor seiner Kreuzigung betete, ehe er von Judas Ischariot verraten und von Abgesandten des Hohepriesters verhaftet wurde (vgl. Matthäus 26,36-56; Markus 14,32-52  und Lukas 22,39-46). Getsemani befindet sich am Fuß des Ölbergs in Jerusalem. Schon in biblischen Zeiten war das Areal mit Olivenbäumen bepflanzt. (Aus: Wikipedia)

Gefangennahme Jesu und sein Kreuz tragend

Gefangennahme Jesu mit Judas, der noch den Geldbeutel in Händen hält
Gefangennahme Jesu mit Judas, der noch den Geldbeutel in Händen hält
Jesus auf dem Kreuzweg unter dem schweren Holzkreuz zusammen brechend
Jesus auf dem Kreuzweg unter dem schweren Holzkreuz zusammen brechend

Das mittlere und rechte Bild der unteren Reihe auf dem nördlichen Altarflügel zeigt die Szene der Gefangennahme Jesu mit Judas, der noch den Geldbeutel in Händen hält und Jesus küssen wird. Ein Soldat reckt seine Hand nach oben – in der er vermutlich einmal eine Waffe gehalten hat. Jesus und Judas sind barfuss, die Soldaten tragen zeitgenössische Schuhe.

 

und Jesus, wie er unter auf dem Kreuzweg unter dem schweren Holzkreuz, wie er zusammenbricht. Ein Soldat mit Spieß droht ihn mit einer Keule zu schlagen; eine Frau und ein Mann sind als Zuschauer im Hintergrund dargestellt, eine weitere Gestalt hilft dem Verurteilten, das Holzkreuz wieder aufzunehmen. 

Das Bild trägt die Unterschrift „seine Frawe Teite“ – ich beziehe das auf den oben genannten Geldgeber Wolf Seibauß.

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