Vor Hochwasser geschützt liegen Kirche und Friedhof auf einer Warf

St. Marienkirche von Süden mit einem Teil der Friedhofswarf
St. Marienkirche von Süden mit einem Teil der Friedhofswarf
St. Marien Oldorf vom Fuß der Warf von Norden her betrachtet
St. Marien Oldorf vom Fuß der Warf von Norden her betrachtet

Unsere Kirchen an der Küste stammen in der Regel aus der Zeit vor dem Deichbau und liegen deshalb auf einer Warf. Diese künstlich aufgeschütteten oder auf einer natürlichen Anhöhe weiter aufgeschütteten Erhebungen dienten als Wohnplätze und Schutzräume in den Zeiten, wenn das Wasser besonders hoch auflief.

 

Da bedarf es keiner weiteren Erklärung, dass auch die Friedhöfe auf den Warfen angelegt wurden.  

Heute in einer Zeit, wo die Familien weniger Köpfe zählen und die Anstellung von Knechten und Mägden nicht mehr üblich ist, werden die Kirchengemeinden in den Dörfern ebenfalls zahlenmäßig kleiner. So entstehen auf den Friedhöfen immer mehr freie Reihen und Flächen.

 

Das Bild zeigt einmal die St. Marienkirche von Süden, von der südöstlichen Ecke der Warf aus aufgenommen. Ein Teil der Grabstellen ist ebenso zu erkennen wie die freien Flächen dazwischen.

Das Zweite Foto zeigt die Kirche vom Fuß der Warf aus betrachtet. Auf der Nordseite sind traditionell weniger Grabstellen angelegt worden, das ist die Seite für die Menschen, die nicht im Kirchdorf selbst gewohnt haben.

Blick von oben über die Südseite der Friedhofswarf in Richtung Westen

Blick über die Nordseite der Friedhofswarf in Oldorf südlich der St. Marienkirche im März 2014
Blick über die Nordseite der Friedhofswarf in Oldorf südlich der St. Marienkirche im März 2014
Blick auf die Grabstellen am Fuß des Glockenturms der St. Marienkirche in Oldorf, der im März 2014 eingerüstet ist.
Bicik auf die Grabstellen am Fuß des Glockenturms der St. Marienkirche in Oldorf, der im März 2014 eingerüstet ist.

Nur selten gelingt so eine Aufnahme: von hoch oben vom Gerüst des Glockenturms der St. Marienkirche in Oldorf über die Südseite des Friedhofs. Die Zahl der belegten Grabstellen nimmt auf den kleinen Dorffriedhöfen stark ab. Immer mehr Menschen verlassen das Dorf, weil sie woanders eine Arbeitsstelle annehmen - und dann gehen oft auch die "Alten" in der letzten Lebensphase in die nahe gelegene Stadt oder in eine Pflegeeinrichtung.

Manch einer kommt zwar zurück in die Grabstelle - vielleicht neben einen früher verstorbenen Ehepartner - aber das fängt die Abwanderung der Menschen nicht auf.

Der Blick ins Kirchdorf

Blick von der Kirchwarf Oldorf nach Südosten im Sommer 2012
Blick von der Kirchwarf Oldorf nach Südosten im Sommer 2012
Blick von der Nordseite der Kirche über die Neuwarfer Straße nach Westen im Sommer 2012
Blick von der Nordseite der Kirche über die Neuwarfer Straße nach Westen im Sommer 2012

Das Kirchdorf Oldorf ist geteilt in die alte und neue Warf. Die Trennung wird heute durch die Führung der Straße von Jever nach Hohenkirchen besonders deutlich - von Jever her kommend links die alte, rechts die neue Warf.

Die Kirche mit dem Friedhof liegt an der Neuwarfer Straße, im Osten der Verbindungsstecke von Jever nach Hohenkirchen. Hier finden sich, teilweise weit voneinander entfernt, noch Bauernhöfe, die zur Gemeinde zählen und teilweise eigene Flurbezeichnungen tragen. Uthausen, Tammhausen, Ikenhausen, Gammens, Hillershausen und Neuwerk seien als Beispiele genannt.

 

Die Neuwarfer Straße führt schließlich weiter zur Kirchengemeinde St. Joost.

Kontakt

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Schmiedestraße 7

26434 Tettens

Tel.: 04463 444

 

Pastorin ab 1. September 2016

Pastorin Anna Bernau

Tel.: 04463 444

anna.bernau(at)kirche-oldenburg.de

 

Kirchenbüro

Freitags 8.00 - 12.00 Uhr

Tel.: 04463 444

E-Mail: christine.conring(at)kirche-oldenburg.de

 kirchenbuero.tettens-middoge(at)kirche-oldenburg.de

 

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