Darstellung in der Glocke von St. Marien, Oldorf
Darstellung in der Glocke von St. Marien, Oldorf
Teil der Inschrift der vom Meister Ghert Klinghe aus Bremen 1450 gefertigten Glocke: „maria bin ik gheheten de van kleveresen hebben mi laten geten anno dni mcccci“ und „ik bin gehgaten an de ere des hilgen Kruses unde s petre got geve siner seien rad gherd klinghe de mi ghegaten hat katarina sicye.“ (Rauchheld, Glockenkunde Oldenburg, 1925)
Teil der Inschrift der vom Meister Ghert Klinghe aus Bremen 1450 gefertigten Glocke: „maria bin ik gheheten de van kleveresen hebben mi laten geten anno dni mcccci“ und „ik bin gehgaten an de ere des hilgen Kruses unde s petre got geve siner seien rad

Unter dem Ziegeldach in Form eines Zeltes befindet sich eine Glockenstube mit Schallöffnungen in alle vier Himmelsrichtungen. Sie bietet Raum für die ursprünglich drei Glocken. Der Platz der offensichtlich größten Glocke ist jedoch leer. Die 1858 von Mammeus Fremy und A. van Bergen gegossene Glocke musste im zweiten Weltkrieg abgeliefert werden.


In der Schallöffnung nach Osten hängt eine vom Meister Ghert Klinghe aus Bremen 1450 gefertigte Glocke mit einer zweizeiligen Inschrift am oberen Rand: „maria bin ik gheheten de van kleveresen hebben mi laten geten anno dni mcccci“ und „ik bin gehgaten an de ere des hilgen Kruses unde s petre got geve siner seien rad gherd klinghe de mi ghegaten hat katarina sicye.“ (Rauchheld, Glockenkunde Oldenburg, 1925)

„katarina sicye“ kann man auf Katharina von Siena beziehen, die 1380 in Rom starb. Dann wird eine Frau geehrt, die in de damals jüngsten Vergangenheit durch ihre asketisch-ekstatische Frömmigkeit eine bedeutende Rolle spielte, unter anderem die Rückkehr des Papstes aus Avignon nach Rom bitbewirkte und 1461 – elf Jahre nach dem Glockenguss – heilig gesprochen wurde.

Die Glocke trägt die Reliefs von Maria und Petrus. Das Wort „kleveresen“ weist auf eine damalige Verbindung zur heutigen Ortschaft Cleverns, südwestlich der Stadt Jever hin. 1521 wurde sowohl für Cleverns als auch für Oldorf eine neue Glocke von Johannes von Cappeln gegossen.


Nach Süden dringt der Klang dieser Glocke aus der Schallöffnung, die mit gotischer Kleinschrift in Latein Johannes von Cappeln als ihren Meister nennt. In einer zweiten Zeile nennt sie die Namen der drei „Hilligemanns“ (Kirchgeschworenen), die drei Heiligen, deren Schutz das Gotteshaus anvertraut war, nämlich Maria, Viktor und Quintin.

 

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