Die evang. luth. Kirche Middoge von Süden her betrachtet

Der westlich teilweise in das Langhaus einbezogene Turm trägt die einzige Glocke, die die Gläubigen zum Gottesdienst ruft. Diese Glocke wurde von den Glockengießerfamilien Fremy und van Bergen aus Burhave durch Umguß einer gesprungenen älteren Glocke gefertigt.

Die Evang. luth. Kirche Middoge von Westen aus betrachtet.Das Bild zeigt die Kirche mit der Ansicht vom Westen - nur im Herbst oder Frühjahr kann man diesen Blick gewinnen - sonst versteckt sich die Kriche hinter den Bäumen, die dem Bauwerk nicht nur Sichtschutz, sondern auch Schutz vor den Stürmen bieten.

Die hohe Abbruchkante der Friedhofswarf lässt deutlich erkennen, mit welcher Gewalt die Wasserfluten einmal hier herangeschlagen sind.

Allerdings wird auch deutlich, dass die Kirche nicht barrierefrei zu erreichen ist. Ein steiler Aufgang führt zu den drei Stufen, die den Besucher zum Westportal gelangen lassen.

 

Die Turmspitze trägt als Kennzeichen der protestantischen Kirche die Darstellung eines Schwanes, die sich auf dem Doppelzeltdach im Winde dreht. Schwan auf der Turmspitze der Evang. luth. Kirche zu Middoge

Der Schwan gilt als Symbol Martin Luthers und wird besonders gern im friesischen Gebiet auf Kirchentürmen oder -dächern angebracht.

 

Bereits in grauer Vorzeit war der Schwan bei Kelten, Germanen und Slawen in seinem makellosen Weiß Sinnbild des Lichtes.

Merkwürdig spät, erst im ausgehenden Mitttelalter, wurde der Vogel zu einem der unzähligen Christussymbole.

Einige Heilige schließlich erhielten ihn als Attribut, darunter auch Lutger, der im 8. Jahrhunder als Glaubensbote in Friesland wirkte.

 

Pastor Runge deutet in seiner Beschreibung der Middoger Kirche in dem früheren Oldenburger Sonntagsblatt an, dass "mit aller Vorsicht erwogen, der Namensklang der Ludgeri-Kirche" wie z.B. in Esens, den "Schwan zum Begleitsymbol Luthers" gemacht hat.  

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Wartung der Glocke notwendig

Die Wartung der Glocke in dem Turm der Dorfkirche hat im Herbst des Jahres 2004 der Uhren- und Glockenfachmann Joachim Otto aus Neustadt in Holstein durchgeführt.

Damals musste der Klöppel der Glocke erneuert werden, um Schaden an der Glocke zu verhindern. Ein geeigneteres Material lässt die Glocke seitdem weicher klingen.

 

Für die 360 Kg schwere Glocke musste der Gemeindekirchenrat gleichzeitig eine neue Antriebsmaschine beschließen, damit die sich häufenden Störungen des Läutebetriebs für die nächsten Jahrzehnte wieder ausgeschlossen werden können.

 

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Tel.: 04463 444

 

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Tel.: 04463 444

anna.bernau(at)kirche-oldenburg.de

 

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Freitags 8.00 - 12.00 Uhr

Tel.: 04463 444

E-Mail: christine.conring(at)kirche-oldenburg.de

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