Fragen von Leben und Sterben im Jugendgottesdienst

Ein bunt bemalter Sarg wird in die Kirche gerollt und von den Jugendlichen langsam geöffnet - was erwartet uns nach dem Sterben? Eine Frage im Jugendgottesdienst für das Wangerland am 14.11.2014
Ein bunt bemalter Sarg wird in die Kirche gerollt und von den Jugendlichen langsam geöffnet - was erwartet uns nach dem Sterben? Eine Frage im Jugendgottesdienst für das Wangerland am 14.11.2014
Eine Urne mit Fußballemblem, eine Kerze mit Auferstehungssymbolen, ein Teddybär als Kuscheltier - und viele Zeichnungen der Konfirmanden zum Thema: "was bleibt" Jugendgottesdienst in Waddewarden 14. Nov. 2014
Eine Urne mit Fußballemblem, eine Kerze mit Auferstehungssymbolen, ein Teddybär als Kuscheltier - und viele Zeichnungen der Konfirmanden zum Thema: "was bleibt"  Jugendgottesdienst in Waddewarden 14. Nov. 2014

Vierteljährlich werden die Jungen und Mädchen im Konfirmandenunterricht in den Kirchengemeinden im Wangerland zu einem gemeinsamen Gottesdienst in die St. Johanneskirche in Waddewarden eingeladen. Dort versuchen Mitarbeitende des Kreisjugenddienstes einen Gottesdienst anzubieten, der die jungen Leute in ihrem Alltag und mit ihren Fragen abholt und sie mit hinein nimmt in ein gemeinsames Nachdenken über die Fragen und Antworten, die sich mit der Botschaft Christi verbinden.

Im November 2014 war ein Sarg der "Eye-catcher", ein Blickfang, der zunächst alle ein wenig den Atem anhalten ließ. Feierlich herein geschoben vom Küster und einigen Jugendlichen - was würde nun folgen?

Die Jugendlichen unter der Anleitung von Diakon Fredo Eilts lasen Texte zu Leben, Sterben und Auferstehen und machten sich dann daran, den Sarg zu öffnen.

Er enthielt, was Menschen am Lebensende wichtig sein könnte: eine Kerze mit den christlichen Symbolen zu Anfang und Ende, ein Hinweis auf Jesus, der nach dem Sterben das Leben neu von Gott geschenkt ethielt.

Eine Überurne mit dem Emblem eines Fußballvereins - Zeichen des Wandels in der Bestattungskultur - auch so kann jemand seine Asche bestatten lassen.

Und einen Teddybär zum Kuscheln - für alle sofort verständlich: hier hat ein Kind Trost gesucht, hier ging es vielleicht um einen Abschied eines Kindes, dem die Eltern das geliebte Kuscheltier mit in den Sarg gegeben haben.

 

Genug Anregungen, um dann die Gottesdienstteilnehmenden damit zu beschäftigen, doch einmal zu malen, was ihrer Meinung nach bleibt .... die Blätter kamen dann unkommentiert in den Sarg, dem sich auf diese Weise auch jeder einmal nähern mussste. Meditative Musik und Gebete nahmen die ungewöhnlich ernste Stimmung auf und trugen dazu bei, dass niemand von Trauer und Erinnerungen überfordert wurde. Ein gelungener Gottesdienst.

Konfirmanden aus dem Wangerland feiern gemeinsamen Gottesdienst

Mitglieder einer Jugendgruppe, die sich die Gestaltung dieses Gottesdienstes auf die Fahnen geschrieben hat.
Mitglieder einer Jugendgruppe, die sich die Gestaltung dieses Gottesdienstes auf die Fahnen geschrieben hat.
Mitglieder einer sich zu formierenden Band, die am 24. 1. 14 die Jugendgruppe im Gottesdienst musikalisch unterstützt haben
Mitglieder einer sich zu formierenden Band, die am 24. 1. 14 die Jugendgruppe im Gottesdienst musikalisch unterstützt haben

"Von Spinnern und Sternen" handelte der Gottesdienst, der überwiegend von Konfirmanden aus den Kirchengemeinden im Wangerland besucht wurde. Mehrmahls im Jahr wird zu solch einem jugendgemäßen Gottesdienst in die St. Johanneskirche nach Waddewarden eingeladen.

Durch den Gottesdienst führte Kreisjugenddiakon Fredo Eilts, unterstützt wurde er von Monika Krüger und den Mitgliedern einer Jugendgruppe, die diese in Hohenkirchen anleitet.

 

Die jungen Leute haben sich mit dem Gedanken eines "eigenen Sterns" auseinander gesetzt. Die Fragestellung lautete: "ist es toll, einen eigenen Stern geschenkt zu bekommen"?  Im Dialog mit einem "Astronom" und einer "Pastorin" kamen dann die "beiden Freundinnen" zu der Einsicht, dass wir alle füreinander zum Stern werden können, zum Zeichen von Hoffnung, zum Symbol für Ermutigung. Ganz genau so, wie es Jesus Christus ist, dessen Stern in der Weihnacht den Ort seiner Geburt anzeigte.

Ein sonnengelber Fußball musste als Abbild für die Sonne her halten, ein deutlich kleiner Stein stellte den Stern dar, der irgendwo in der unendlichen Ferne des Weltalls um seine Sonne kreist.

 

Die Teilnehmenden Jungen und Mädchen hatten ein Blatt Papier mit der Abbildung eines Sterns und Farbstifte dazu ausgehändigt bekommen und waren eingeladen, zu Malen und zu Schreiben, was sie sich wünschen oder womit sie einer oder einem anderen "zum Hoffnungsstern" werden könnten.

 

Mitglieder der Band, die sich in einer Gründungsphase auf Österdeich zusammen finden, spielen im Gottesdienst;  ebenso der Kreisjugendidakon, der die Jugendlichen beimen Gesang der Lieder aus dem Evangelischen Gesangbuch auf einem Keyboard begleitete.

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Schmiedestraße 7

26434 Tettens

Tel.: 04463 444

 

Pastorin ab 1. September 2016

Pastorin Anna Bernau

Tel.: 04463 444

anna.bernau(at)kirche-oldenburg.de

 

Kirchenbüro

Freitags 8.00 - 12.00 Uhr

Tel.: 04463 444

E-Mail: christine.conring(at)kirche-oldenburg.de

 kirchenbuero.tettens-middoge(at)kirche-oldenburg.de

 

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Der Gemeindekirchenrat Middoge

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