Gottesdienst im "grünen Salon" der Alten Pastorei

Altartisch in der alten Pastorei - hier entsteht ein sehr würdevoller Gottesdienstraum zur sonntäglichen Feier - weil in der Kirche die Orgel saniert wird.
Altartisch in der alten Pastorei - hier entsteht ein sehr würdevoller Gottesdienstraum zur sonntäglichen Feier - weil in der Kirche die Orgel saniert wird.
Blick in den "Gottesdienstraum" in der Alten Pastorei im Frühjahr 2014 - wegen der Orgelsanierung wird die Kirche zur Zeit nicht für den sonntäglichen Dienst genutzt.
Blick in den "Gottesdienstraum" in der Alten Pastorei im Frühjahr 2014 - wegen der Orgelsanierung wird die Kirche zur Zeit nicht für den sonntäglichen Dienst genutzt.

Wenn nach Jahrzehnten eine Orgel gereinigt und saniert werden muss, bedeutet dies vor allem: alles auseinander nehmen und sorgfältig lagern. So wird viel Raum beansprucht von den ca. 450 Orgelpfeifen, die in der Middoger Orgel sonst für den guten Ton erklingen.

So hat der Gemeindekirchenrat beschlossen, während der Zeit der Sanierung der Orgel die Gottesdienste in den "grünen Salon" der Alten Pastorei in Middoge zu verlegen.

Wir hoffen, Ostern 2014 wieder in der evang. luth. Kirche Gottesdienst feiern zu können.

Gottesdienst feiern im Dorftreff Middoge

Mitglieder der Middoger Kirchengemeinde zum Gottesdienst in der Alten Pastorei Middoge am 5.1.2014
Mitglieder der Middoger Kirchengemeinde zum Gottesdienst in der Alten Pastorei Middoge am 5.1.2014
Konfirmandinnen und ein Konfirmand 2013 mit der Erntekrone in der Alten Pastorei in Middoge - die Krone wird angeführt vom Gemeindekirchenrat, von den jungen Leuten zur Kirche getragen
Konfirmandinnen und ein Konfirmand 2013 mit der Erntekrone in der Alten Pastorei in Middoge - die Krone wird angeführt vom Gemeindekirchenrat, von den jungen Leuten zur Kirche getragen
Orgelbauer Martin Wurm erläutert an einer Orgelpfeife den Schadensverlauf der sogenannten Zinkpes, von der eine große Zahl der etwa 450 Orgelpfeifen in der Middoger Orgel befallen sind.
Orgelbauer Martin Wurm erläutert an einer Orgelpfeife den Schadensverlauf der sogenannten Zinkpes, von der eine große Zahl der etwa 450 Orgelpfeifen in der Middoger Orgel befallen sind.
Martin Wurm hinter der Orgel, von der die sogenannte Windlade im Vordergrund zu sehen ist. Auf diesem "Kasten" stehen die Pfeifen und werden über eine aufwändige Mechanik mit dem Luftstrom angesteuert.
Martin Wurm hinter der Orgel, von der die sogenannte Windlade im Vordergrund zu sehen ist. Auf diesem "Kasten" stehen die Pfeifen und werden über eine aufwändige Mechanik mit dem Luftstrom angesteuert.

Jedes Jahr am ersten Sonntag im Monat Januar feiern die Middoger den Gottesdienst nicht in ihrer schönen Kirche, sondern im Dorftreff. Dann wird gleich nach Mittag um 14 Uhr zum Neujahrsempfang eingeladen. Beginn mit einer Andacht und ein wenig kirchlichem Rückblick, dann mit einer Jahresrückblick der Sprecherin der Dorfgemeinschaft: Elfriede Wachtendorf.

 

Die Möglichkeiten zum anschließenden Feiern, zum Essen und Trinken, zum Reden und Zuhören, zur Begnung untereinander sind in den Räumen der Alten Pastorei so viel zahlreicher, dass sich diese Tradition heraus gebildet hat. Und auch die Vorführung der Bilder gelingt mit der im Dorftreff fest installierten Technik deutlich besser.

 

Auch an Erntedank wird die Pastorei kirchlich genutzt - von hier aus ziehen Mitglieder des Gemeindekirchenrates in die Kirche ein, ihnen folgen Kinder mit der Erntekrone, die dann zu Beginn des Gottesdienstes in der Kirche aufgehängt wird. Nach dem Gottesdienst ziehen alle mit der Krone zurück in die Pastorei. wo zusammen bei Tee, Kaffee und Kuchen gefeiert wird. Der Vorsitzende des Landvolks spricht über die zurückliegende Ernte, Kinder aus dem Dorf führen etwas vor.

Aktuell findet der Gottesdienst in der Alten Pastorei statt

weil die Orgel in der evang. luth. Kirche Middoges nach fünf Jahrzehnten gereinigt und saniert wird. In den vergangenen Jahrzehnten ist viel Schmutz in die Orgel eingedrungen und hat zur Schädigung des Pfeifenmaterials geführt.

Auch wenn nach den Messungen des Orgelbauers die Feuchtigkeit in der Kirche den Anforderungen entspricht, muss dies in der Vergangenheit deutlich schädlicher gewesen sein.

Neben der Orgelsanierung regt Martin Wurm in enger Absprache mit dem Orgelsachverständigen im Kirchenkreis Thomas Meyer-Bauer und der Bau- und Denkmalsabteilung im Oberkirchenrat eine bauphysikalische Untersuchung an.

Im Vergleich mit der baugleichen und gleich alten Orgel in der Kirche in Cäciliengroden macht die Orgel in Middoge einen hundert Jahre älteren Eindruck - so schlimm stellen sich die Schäden an den Pfeifen dar.

 

wir hoffen, dass die Orgel zum Ostergottesdienst wieder erklingen kann und dann der Gottesdienst auch wieder in der Kirche statt finden wird.

 

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Tel.: 04463 444

 

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Tel.: 04463 444

anna.bernau(at)kirche-oldenburg.de

 

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Freitags 8.00 - 12.00 Uhr

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